KAAD-Alumni Konferenz in Ungarn: Symmetrie und Diversität

Symmetrie und Diversität lautete das Thema der KAAD-Alumni Konferenz vom 23. – 26. Februar im Bildungshaus Mater Salvatoris in Gödöllö/Ungarn. Genauso vielfältig, wie das Thema es andeutete, war auch die Gruppe der 24 Alumni aus 7 Ländern wie Ungarn, Albanien, Armenien, Polen, Georgien, Ukraine und Slowakei. Geleitet wurde die Konferenz von Peter Varga, Präsident des ungarischen Alumnivereins, und dem Referatsleiter Osteuropa Markus Leimbach. Die Spannbreite der Vorträge zeigt die Vielfalt der Teilnehmer, von christlichen Grundsatzfragen in der ungarischen Verfassung über das Primat der Synodalität in der katholischen Kirche bis hin zu vielen Themen aus der Germanistik und der Brauchtumsforschung.
Bei den abendlichen Berichten aus den Alumni Vereinen wurde bewusst, wie schwierig es ist Alumni, neben der wissenschaftlichen Arbeit, den notwendigen Nebenjobs und der Familie für Aktivitäten der Alumni Vereine zu motivieren. Die von Renovabis maßgeblich mitfinanzierten Konferenzen bieten daher eine zusätzliche Motivation.

Neben der Konferenz gab es einen gemeinsamen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche in Máriabesnyö. Kulturell und geschichtlich wurde es bei einem Besuch des Schlosses Grassalkovich, in dem die österreichische Kaiserin Elisabeth (Sissi) viel Zeit verbracht hat, und bei einem Ausflug in das abendliche Budapest. Zum Abschluss der Konferenz gab es eine Weinprobe mit typisch ungarischen Weinen und einem traditionellen Gulasch.

Im Anschluss an die Konferenz konnten der Referatsleiter Osteuropa, Markus Leimbach, und Peter Varga aus dem ungarischen Partnergremium noch Gespräche mit dem Sekretär der ungarischen Bischofskonferenz, Dr. Tamas Toth, dem Rektor der katholischen Péter-Pázmány-Universität, P. Kuminiec, sowie den Vizedekanen der juristischen und humanistischen Fakultät und Vertretern des internationalen Büros führen, um über die Konferenz und die Arbeit des KAAD in Ungarn zu berichten, sowie die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.

Insgesamt war die Tagung geprägt durch eine offene und freundschaftliche Atmosphäre mit lebhaften Diskussionen bei den sehr vielfältigen Themen. Durch die europäische Vielfalt der Teilnehmer hat die Konferenz zur weiteren Vernetzung nicht nur auf persönlicher, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene beigetragen. Ein Vorschlag zu einem Forschungsprojekt zu einer multiperspektivischen Geschichtsschreibung wird weiterverfolgt. Eine thematisch strukturierte Publikation mit einer Auswahl der Vorträge soll eine weitere Frucht der Tagung sein.