Neue KAAD-Kolumne: Corona und die Folgen

Ab Juni eröffnet der KAAD auf dieser Homepage ein neues Format: eine Kolumne mit interdisziplinären und kritischen Beiträgen aus unseren Partnerländern. Erstes Thema wird die derzeitige Pandemie sein, erste Beiträge kommen aus Uganda.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind sowohl in Deutschland als auch weltweit viele Veranstaltungen des KAAD-Netzwerks abgesagt worden. Viele von uns waren oder sind von nationalen „lockdowns“ oder „confinements“ betroffen. Was dies für die Gesellschaften von Ländern in Lateinamerika, Osteuropa, Afrika, Nahost und Asien bedeutet, kommt in der medialen Berichterstattung noch viel weniger vor, als dies bei westeuropäischen Ländern und den USA der Fall ist. Aber nicht nur in den Ländern mit hohen Zahlen an Infizierten und Toten sind Wirtschaft und Gesellschaft massiv beeinträchtigt. Wir wollen von Stipendiat/innen und Alumni aus verschiedenen Ländern und Regionen des Globus erfahren, wie sich die weltumspannende Krise in ihrem Alltag, ihrer Gesellschaft und Volkswirtschaft auswirkt.

Die Alumni des KAAD-Partnerland Uganda hatten dafür die Idee und haben einen „Call for Contributions“ gestartet. Die Vorsitzende von KASEA Uganda hat daraufhin Beiträge erhalten, die wir hier als erste veröffentlichen.

Für die anderen Stipendiat/innen und Alumni wollen wir diesen Aufruf nun erweitern. Beiträge sind willkommen, die sich an folgenden Leitfragen orientieren:

  1. Welche Auswirkungen hat die derzeitige Corona-Pandemie auf die Lage in Deinem/Ihrem Land? Welche Maßnahmen wurden getroffen und wie wirken sich diese aus? Welche Veränderungen in der Gesellschaft sind zu beobachten? Welche Auswirkungen sind Deines/Ihres Erachtens mittelfristig oder langfristig zu erwarten?
  2. Welche Auswirkungen hat die Situation für Dich/Sie persönlich, in Deinen/Ihren beruflichen und familiären Kontexten?
  3. Welche Auswirkungen auf die globalen Zusammenhänge sind Deines/Ihres Erachtens zu erwarten?

Folgende Regeln sind für die Beiträge zu beachten:

– Die maximale Zeichenanzahl (inkl. Leerzeichen) soll 2500 betragen.
– Die Sprache kann Deutsch oder Englisch sein.
– Die erste der Leitfragen ist die wichtigste, die zweite ist die zweitwichtigste und die dritte ist optional.
– Ein Foto des Autors/der Autorin oder ein anderes passendes Foto (zum Land) wäre wünschenswert, ist aber nicht notwendig.
– Wenn Beiträge von Stipendiat/innen kommen, die sich momentan in Deutschland aufhalten, ist es dennoch wichtig, dass es hauptsächlich um die Situation im Heimatland geht.
– Es können nicht alle Beiträge auf der KAAD-Homepage veröffentlicht werden. Eine Redaktion in der Geschäftsstelle wird je nach der Zahl der Beiträge evtl. eine Auswahl treffen müssen.

Die Beiträge können unter zentrale@kaad.de eingereicht werden.