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SUMMARY:Frau sein und glauben – Herausforderungen im lateinamerikanische
 n Kontext  
DESCRIPTION:In vielen Ländern Lateinamerikas prägen tief verwurzelte pat
 riarchale Strukturen nicht nur das gesellschaftliche Zusammenleben\, sonde
 rn auch religiöse Institutionen – insbesondere die katholische Kirche. 
 Frauen erleben diese Strukturen in Form von Machismus\, Ausschluss von Ent
 scheidungsprozessen und einem kirchlichen Rollenverständnis\, das weiblic
 he Spiritualität häufig auf die private Sphäre reduziert.Trotzdem gibt 
 es zahllose Frauen\, die – in Kirche und Gesellschaft – Glauben leben\
 , Strukturen hinterfragen und Räume für Erneuerung öffnen. Dieses Semin
 ar lädt zur Auseinandersetzung mit der Spannung zwischen persönlichen Gl
 aubenswegen und institutionellen Machtverhältnissen ein. Es geht um das „
 Trotzdem“: das Festhalten am Glauben und das engagierte Mitwirken am Wan
 del – innerhalb der Kirche\, aber auch darüber hinaus.Im Mittelpunkt st
 ehen Fragen wie: Wie erleben lateinamerikanische Frauen ihre Rolle in Kirc
 he und Gesellschaft? Welche Stimmen\, Bewegungen und theologischen Ansätz
 e existieren im kirchlichen Raum\, die eine geschlechtergerechtere Kirche 
 fordern? Welche Unterschiede zeigen sich im Vergleich zur Situation von Fr
 auen in der Kirche in Deutschland? Und welche Rolle spielen Männer in die
 sem Prozess – als Mitgestaltende einer gerechteren Kirche?Neben Impulsen
  aus Theologie\, Genderforschung und kirchlicher Praxis bietet das Seminar
  Raum zur persönlichen Reflexion: Eigene Erfahrungen\, Erwartungen und Am
 bivalenzen sollen sichtbar gemacht werden. Der Austausch mit anderen Stipe
 ndiatinnen und Stipendiaten eröffnet dabei neue Perspektiven auf gemeinsa
 mes Engagement.Ziel ist es\, individuelle Glaubenswege zu würdigen und zu
 gleich gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse zu denken –
  getragen von der Überzeugung\, dass eine lebendige Kirche nur im Miteina
 nder aller Glieder wachsen kann.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>In vielen Ländern Lateinamerikas prägen 
 tief verwurzelte patriarchale Strukturen nicht nur das gesellschaftliche Z
 usammenleben\, sondern auch religiöse Institutionen – insbesondere die 
 katholische Kirche. Frauen erleben diese Strukturen in Form von Machismus\
 , Ausschluss von Entscheidungsprozessen und einem kirchlichen Rollenverstä
 ndnis\, das weibliche Spiritualität häufig auf die private Sphäre reduz
 iert.<br /><br />Trotzdem gibt es zahllose Frauen\, die – in Kirche und 
 Gesellschaft – Glauben leben\, Strukturen hinterfragen und Räume für E
 rneuerung öffnen. Dieses Seminar lädt zur Auseinandersetzung mit der Spa
 nnung zwischen persönlichen Glaubenswegen und institutionellen Machtverhä
 ltnissen ein. Es geht um das „Trotzdem“: das Festhalten am Glauben und
  das engagierte Mitwirken am Wandel – innerhalb der Kirche\, aber auch d
 arüber hinaus.<br /><br />Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie erleben l
 ateinamerikanische Frauen ihre Rolle in Kirche und Gesellschaft? Welche St
 immen\, Bewegungen und theologischen Ansätze existieren im kirchlichen Ra
 um\, die eine geschlechtergerechtere Kirche fordern? Welche Unterschiede z
 eigen sich im Vergleich zur Situation von Frauen in der Kirche in Deutschl
 and? Und welche Rolle spielen Männer in diesem Prozess – als Mitgestalt
 ende einer gerechteren Kirche?<br /><br />Neben Impulsen aus Theologie\, G
 enderforschung und kirchlicher Praxis bietet das Seminar Raum zur persönl
 ichen Reflexion: Eigene Erfahrungen\, Erwartungen und Ambivalenzen sollen 
 sichtbar gemacht werden. Der Austausch mit anderen Stipendiatinnen und Sti
 pendiaten eröffnet dabei neue Perspektiven auf gemeinsames Engagement.<br
  /><br />Ziel ist es\, individuelle Glaubenswege zu würdigen und zugleich
  gesellschaftliche und kirchliche Veränderungsprozesse zu denken – getr
 agen von der Überzeugung\, dass eine lebendige Kirche nur im Miteinander 
 aller Glieder wachsen kann.</p>
LOCATION:Karlsruhe (https://www.thomashof.de/)
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