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SUMMARY:Klimagerechtigkeit und indigenes Wissen in Asien
DESCRIPTION:Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung\, deren Folge
 n jedoch höchst ungleich verteilt sind: Während die Länder mit dem grö
 ßten Anteil an den globalen Emissionen meist über die Mittel verfügen\,
  um den negativen Auswirkungen zu begegnen\, sind andere Regionen ungleich
  stärker betroffen. Indigene Gemeinschaften des Globalen Südens sind in 
 besonderer Weise den Folgen des Klimawandels ausgesetzt\, obwohl sie für 
 dessen Entstehung nicht verantwortlich sind.Um dem Klimawandel Einhalt zu 
 gebieten\, bietet das Wissen indigener Gemeinschaften oftmals Schlüssel z
 ur Bewältigung dieser Herausforderungen\, etwa in der nachhaltigen Bewirt
 schaftung tropischer Wälder oder in der Nutzung nachwachsender Rohstoffe.
  Betrachtet man allerdings die Implementierung von Entwicklungsprojekten o
 der sogar Klimaschutzmaßnahmen\, spielt indigenes Wissen meist eine unter
 geordnete Rolle. Vielmehr sind indigene Gemeinschaften zunehmend Landraub\
 , Verdrängung\, Industrialisierung\, Marginalisierung sowie Unterdrückun
 g und Verfolgung ausgesetzt. Dieses Seminar will das indigene Wissen Süd
 ostasiens sichtbar machen und darüber in den Austausch treten\, wie es br
 eiter in die internationale Entwicklungszusammenarbeit eingebracht werden 
 kann – mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern\, politischen Entsc
 heidungsträgern sowie Aktivistinnen und Aktivisten.Die UN-Stadt Bonn biet
 et einen idealen Rahmen\, um mit Organisationen der Vereinten Nationen in 
 Kontakt zu treten und Einblicke in deren Arbeit zu gewinnen. Im digitalen 
 Austausch mit indigenen Umweltaktivistinnen und -aktivisten aus Südostasi
 en wird das Seminar die Perspektiven und Erfahrungen der Betroffenen in de
 n Mittelpunkt rücken.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Der Klimawandel ist eine globale Herausfor
 derung\, deren Folgen jedoch höchst ungleich verteilt sind: Während die 
 Länder mit dem größten Anteil an den globalen Emissionen meist über di
 e Mittel verfügen\, um den negativen Auswirkungen zu begegnen\, sind ande
 re Regionen ungleich stärker betroffen. Indigene Gemeinschaften des Globa
 len Südens sind in besonderer Weise den Folgen des Klimawandels ausgesetz
 t\, obwohl sie für dessen Entstehung nicht verantwortlich sind.<br /><br 
 />Um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten\, bietet das Wissen indigener Gem
 einschaften oftmals Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen\,
  etwa in der nachhaltigen Bewirtschaftung tropischer Wälder oder in der N
 utzung nachwachsender Rohstoffe. Betrachtet man allerdings die Implementie
 rung von Entwicklungsprojekten oder sogar Klimaschutzmaßnahmen\, spielt i
 ndigenes Wissen meist eine untergeordnete Rolle. Vielmehr sind indigene Ge
 meinschaften zunehmend Landraub\, Verdrängung\, Industrialisierung\, Marg
 inalisierung sowie Unterdrückung und Verfolgung ausgesetzt.&nbsp\;<br /><
 br />Dieses Seminar will das indigene Wissen Südostasiens sichtbar machen
  und darüber in den Austausch treten\, wie es breiter in die internationa
 le Entwicklungszusammenarbeit eingebracht werden kann – mit Wissenschaft
 lerinnen und Wissenschaftlern\, politischen Entscheidungsträgern sowie Ak
 tivistinnen und Aktivisten.<br /><br />Die UN-Stadt Bonn bietet einen idea
 len Rahmen\, um mit Organisationen der Vereinten Nationen in Kontakt zu tr
 eten und Einblicke in deren Arbeit zu gewinnen. Im digitalen Austausch mit
  indigenen Umweltaktivistinnen und -aktivisten aus Südostasien wird das S
 eminar die Perspektiven und Erfahrungen der Betroffenen in den Mittelpunkt
  rücken.</p>
LOCATION:Bonn\, Haus Venusberg (https://jugendpastoral.erzbistum-koeln.de/
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