Ideelle Förderung

Bildung

Der ideelle Aspekt der Förderung ist für den KAAD seit seiner Gründung die Mitte und der tragfähige Grund seiner Arbeit: das bedeutet vor allem interkulturelle und interreligiöse Begegnung im Medium von Universität und Gemeinde und Aufbau von langfristigen Beziehungen zu Partnerkirchen über Personen, die Brücken schlagen.

In der studentischen Bildungskommission nehmen die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihr Mitgestaltungsrecht bei der inhaltlichen Planung der Bildungsarbeit des KAAD wahr. Während der Jahresakademie werden die Mitglieder dieser Kommission von ihrer jeweiligen Regional- bzw. Kontinentalgruppe gewählt, wobei die einzelnen Gruppen jeweils drei Vertreter/innen entsenden können. Einmal im Jahr finden sich die Vertreter/innen der Geschäftsstelle, die Geistlichen Beiräte und der Präsident des KAAD mit den Repräsentanten der Studierenden im Plenum der Bildungskommission zusammen.

Ein weiterer Punkt der Bildungsarbeit des KAAD sind die regelmäßig stattfindenen Auslandsakademien und Auslandsseminare, die von der Geschäftsstelle im Dialog mit den lokalen Partnern erarbeitet werden.

 

Unsere Seminare

Den größten Teil der Bildungsangebote, die der KAAD seinen Stipendiatinnen und Stipendiaten anbietet, bilden die Seminare zu entwicklungspolitischen und religiösen Themen. Auf diesen mehrtägigen Veranstaltungen werden die Inhalte, die im Rahmen der Bildungsplanung erarbeitet wurden, mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kirche behandelt. Dabei lassen sich zwei Seminartypen unterscheiden: zum einen die Veranstaltungen, mit allgemeinen und fächerübergreifenden Inhalten, zum anderen die Regionalseminare, die sich mit Themen der Herkunftsgebiete der einzelnen Stipendiatengruppen entsprechend der geographischen Gliederung des KAAD in Regionalreferate befassen.

Diese Seminare prägen unsere Begleitung der Geförderten während ihres Studienaufenthaltes in Deutschland. Mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten gemeinsam versuchen wir von Beginn der Förderung an Grundlagen für eine gelingende (berufliche) Reintegration zu schaffen.

Zu den Seminaren