Referat Naher und Mittlerer Osten – Unser Programm

Das Regionalprogramm des KAAD für den Nahen und Mittleren Osten richtet sich primär an Christinnen und Christen. Im Sinne eines aufrichtigen gesellschaftlichen und interreligiösen Dialogs können sich auch nichtchristliche Studentinnen und Studenten um ein KAAD-Stipendium bewerben und in die Förderung aufgenommen werden. Gefördert werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die zwischen verschiedenen Gruppen Brücken bauen, ihre wissenschaftlichen Kompetenzen in ihren Heimatländern einbringen und als Change Agents lokale Entwicklungsprozesse mitgestalten, sich in der Weiterentwicklung der Hochschulbildung engagieren, Kooperationen aufbauen und Verantwortung in Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft übernehmen.

Dieses Engagement entfaltet sich in drei Bereichen: Erstens fördert der KAAD an Hochschulen durch Stipendien, Veranstaltungen und Projekte die wissenschaftliche Ausbildung, Forschung und akademische Kooperation. Zweitens unterstützt er die christlichen Kirchen und ihre Gemeinden. Drittens stärkt er den Dialog zwischen den Religionen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene. Inhaltlich orientiert sich die Förderung an den großen Herausforderungen des Nahen und Mittleren Ostens. Deshalb gehören folgende Themen zu den Förderschwerpunkten: Frieden und Gemeinwohl, globale Gesundheit, die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie Fragen einer sozial-ökologischen Transformation und einer gerechten wirtschaftlichen Entwicklung.

Zur Umsetzung dieses Ansatzes arbeitet das Referat Naher und Mittlerer Osten über die Stipendienförderung hinaus intensiv mit den Alumnae und Alumni sowie den KAAD-Partnergremien und -organisationen zusammen. Die Partnergremien sind beispielsweise in die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten eingebunden und leisten wichtige Netzwerkarbeit vor Ort.


Stipendien für ein Studium in Deutschland

Mit den Stipendienprogrammen 1 und 2 unterstützt der KAAD besonders qualifizierte Studierende und Forschende bei einem Studium, einer Promotion oder einem Forschungsaufenthalt in Deutschland. Die Förderung verbindet wissenschaftliche Qualifizierung mit gesellschaftlichem Engagement und interreligiösem Dialog.

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Sur Place- und Drittlandstipendien

In Jordanien, im Libanon und in den Palästinensischen Gebieten gibt die Möglichkeit, sich um ein Stipendium für ein Studium vor Ort an ausgewählten Hochschulen für ein Master-Studium zu bewerben. Geflüchtete – beispielsweise aus dem Irak und aus Syrien – können im Aufnahmeland (Jordanien oder Libanon) ein Drittlandstipendium für ein Master-Studium beantragen.

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