Das Promotionsstudium in Deutschland ist durch besondere Merkmale gekennzeichnet, die im internationalen Vergleich einzigartig sind. Ein Beispiel dafür ist die spezifische Beziehung zwischen Betreuenden und Promovierenden, die sich traditionell in den Begriffen „Doktorvater“ und „Doktormutter“ widerspiegelt.
Die Zeit der Promotion ist zudem aus vielfältigen Gründen eine besondere Phase, die die Doktorandinnen und Doktoranden unabhängig von ihrer Herkunft vor einige Probleme stellen kann. Internationale Promovierende sind dabei oftmals mit zusätzlichen Fragen konfrontiert, die aus den unterschiedlichen kulturellen und institutionellen Kontexten resultieren.
Dieser Workshop möchte den Teilnehmenden zum einen eine Einführung in die Geschichte und Struktur des deutschen Promotionssystems und damit in die deutsche Wissenschaftsgeschichte geben und zum anderen einen Raum für den Austausch der eigenen Erfahrungen mit der Promotion in Deutschland eröffnen. Thematisiert werden mögliche Herausforderungen während der Promotionsphase ebenso wie Rechte der Promovierenden und Anlaufstellen im Falle von Konflikten oder Schwierigkeiten.
Das Promotionsstudium in Deutschland: Chancen und Fallstricke
digital |
20.11.2026


